Sommerzeit ist Zeckenzeit!

Sommerzeit ist Zeckenzeit – Schützen Sie Ihre Lieblinge natürlich und gesund!

 

Gefahr durch Zeckenstich

Unsere Haustiere werden deutlich häufiger von Zecken befallen als wir Menschen. Dies liegt unter anderem daran, dass sie sich in der Regel vermehrt in der Natur aufhalten und durch Gräser, Wiesen und Büsche streifen, in denen sich die Zecken und andere Ektoparasiten bevorzugt aufhalten.

 

Werden Hund oder Katze von einer Zecke gestochen, können sie sich ebenso wie der Mensch mit den verschiedensten Krankheiten infizieren. Dazu zählen unter anderem die Borreliose, die Ehrlichiose, die Babesiose oder in seltenen Fällen auch die FSME. Die Folgen eines Zeckenbisses können somit schwere Krankheitsverläufe sein, schlimmstenfalls verenden die Tiere daran. Die Reaktion auf den Erreger ist jedoch von Tierart zu Tierart und von Tier zu Tier unterschiedlich, da die jeweilige Ausprägung des Immunsystems eine große Rolle im Infektionsprozess spielt. So können Katzen sich z.B. mit den FSME-Viren oder Borreliose-Bakterien, die sie über das Fressen von Mäusen aufnehmen, anstecken, allerdings erkranken sie nicht daran. Hunde hingegen reagieren deutlich empfindlicher auf einen Zeckenbiss und können daran erkranken.

 

Tipps zum Schutz Ihres Haustieres

Sie können Ihr Tier mittels verschiedener Maßnahmen vor Zeckenbissen schützen. Die einfachste Methode ist den Vierbeiner nach jedem Aufenthalt im Freien nach Zecken abzusuchen und im Fell krabbelnde oder festgesogene Zecken gleich zu entfernen. Die Erreger, die die oben genannten Krankheiten auslösen können, werden erst nach einer Zeitspanne von 12 bis 24 Stunden nach dem Biss übertragen. Zusätzlich können vorbeugend Kontakt-Antiparasitika und für Hunde die Borreliose-Impfung eingesetzt werden.

 

Die so genannten Kontakt-Antiparasitika sind chemische Substanzen, die die Übertragung der Erreger durch das Abtöten der Zecken auf der Haut des Hundes oder Katze verhindern sollen. Diese chemischen Substanzen werden an den Tieren in Form von „Spot-on-Präparaten“ oder Zeckenschutz-Halsbändern angewendet. Da der Spot-On jedoch direkt auf die Haut des Tieres aufgetragen werden muss, besteht die Gefahr die Haut zu verletzen, Ausschläge und Entzündungen können die Folge sein. Einige Tiere empfinden die äußerliche Anwendung von Spot-Ons oder Zeckenschutz-Halsbändern als unangenehm und lästig. In diesen Fällen empfiehlt sich ein rein pflanzlicher Schutz in Form von Tabletten. Das Team der TierGut empfiehlt allen Hunde- und Katzenhaltern eine natürliche Prophylaxe bei einer gleichzeitigen optimalen Fellpflege in Form von FORMEL-Z-Tabletten. Der in FORMEL-Z® enthaltene natürliche Vitamin-B-Komplex aus Hefe hat eine Reihe gesundheitsfördernder Eigenschaften und spielt eine zentrale Rolle im Kohlenhydrat- und Energie- sowie Hautstoffwechsel Ihres Haustieres. Neben B-Vitaminen bietet FORMEL-Z eine ausgewogene natürliche Kombination weiterer Vitamine und Mineralstoffe aus der Hefe. So wird ernährungsbedingten Mangelerscheinungen und nervösen Reizzuständen vorgebeugt. Die Magen- und Darmflora wird positiv angeregt und sorgt für einen gesunden Stoffwechsel Ihres Tieres. Durch die Aktivierung des Hautstoffwechsels ergibt sich eine Veränderung des Hautmilieus. Für Mensch und Tier ist dies nicht wahrnehmbar, Zecken, Flöhe und anderes Ungeziefer jedoch fühlen sich nicht wohl und werden ferngehalten.

 

Tipps zum Entfernen von Zecken

Sollte Ihr Tier dennoch von einer Zecke gestochen werden, ist eine rechtzeitige und vor allem korrekte Entfernung wichtig:

  1. Damit Sie Ihrem Hund oder Ihrer Katze keine Haare ausreißen, legen Sie vorsichtig das Fell Ihres Tieres an der  Einstichstelle auseinander,
  2. setzen Sie die Zeckenzange oder Pinzette so nah wie möglich an die Haut an,
  3. ziehen Sie die Zecke vorsichtig heraus, ohne sie dabei zu zerdrücken - es kann sein, dass Sie mehrere Anläufe benötigen,
  4. überprüfen Sie, ob die Zecke vollständig entfernt wurde (Kopf, Mundwerkzeug),
  5. beobachten Sie Ihr Tier noch einige Zeit nach der Entfernung der Zecke hinsichtlich Fressverhalten, Fieber, Rötungen oder Lähmungserscheinungen. In solchen Fällen sollten Sie unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen!

Unbedingt vermeiden sollten Sie die Verwendung von Alkohol oder Klebestoff an der Einstichstelle. Die Zecke wird in ihrem Erstickungsprozess „erbrechen“, sodass die Krankheitserreger schnell ins Blut gelangen.